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Die Installation eines Einträger-Brückenkrans mag einfach erscheinen – nachdem der Hauptträger, die Endwagen, der Elektrohebezeug und andere wichtige Komponenten montiert sind, wird der Kran auf die Laufbahnschienen gehoben.
Wir haben jedoch häufig Fälle von „nicht fachgerecht installierten“ Anlagen beobachtet: Der Kran entgleiste und beschädigte die Schienen, der Hebezeug schwingte während des Betriebs hin und her oder die Lager machten nach weniger als drei Monaten Betrieb ungewöhnliche Geräusche. Nach der Inspektion stellte sich heraus, dass die Probleme fast nie an den Bauteilen selbst lagen. Sie entstanden in der Regel durch Installationsdetails, die fälschlicherweise als „ausreichend“ angesehen wurden.
Dieser Artikel erklärt daher nicht Schritt für Schritt die Kranmontage. Stattdessen konzentriert er sich auf die wichtigsten technischen Anforderungen und Prüfpunkte bei der Montage eines Einträger-Brückenkrans, wie z. B. die Schienenmontage, den Brückenaufbau und die Installation des Elektrohebezeugs. Beispielsweise sollte der Höhenunterschied an den Schienenstößen ≤ 1 mm betragen und der Abstand zwischen dem Radkranz des Hebezeugs und dem I-Träger 3–5 mm.

Das Installationsteam sollte nach Ankunft am Einsatzort als Erstes nicht Werkzeuge bewegen, sondern die Ausrüstung auspacken und überprüfen.
Prüfen Sie anhand der Packliste jeden Artikel einzeln: ob die Anzahl der Komponenten stimmt, ob Transportschäden entstanden sind und ob alle Dokumente (wie Konformitätsbescheinigungen, Schaltpläne und Zeichnungen) vollständig sind.
Nach der Prüfung der gelieferten Bauteile folgt ein weiterer, noch wichtigerer Schritt – die Inspektion des Erscheinungsbildes der metallischen Strukturteile.
Prüfen Sie, ob der Hauptträger während des Transports verdreht, verbogen oder beschädigt wurde. Werden diese Mängel nicht vor der Montage auf den Schienen entdeckt und behoben, erhöhen sich die Kosten für die spätere Handhabung erheblich.
Beim Entladen und Umschlagen von Einträger-Brückenkränen sind Verdrehung, Verbiegung und Stoßschäden die Hauptgefahren. Die korrekten Vorgehensweisen sind:

Die Schiene der Kranbahn ist die „Straße“ des Krans. Ist die Straße uneben, fährt selbst ein gutes Fahrzeug schlecht.
Bei Einträger-Brückenkränen beeinflusst die Einhaltung der Toleranzen bei der Schienenverlegung die Lebensdauer des Fahrwerks unmittelbar. Probleme wie Spurkranzverklemmung, Motorüberlastung und ungewöhnliche Laufgeräusche werden meist durch Mängel bei der Schienenverlegung verursacht.
Gemäß dem aktuellen Standard GB/T 10183.1-2018Die zulässige Abweichung der Kranbahnspannweite beträgt Folgendes:
| Spannweite S | Zulässige Abweichung ΔS |
|---|---|
| S ≤ 10 m | ±3 mm |
| S > 10 m | ±[3 + 0,25 × (S − 10)] mm, maximal ±15 mm |
Beispiel: Bei einem Einträger-Brückenkran mit einer Spannweite von 20 m beträgt die zulässige Abweichung der Kranbahnspannweite: ±[3 + 0,25 × (20−10)] = ±5,5 mm. Dieser Wert ist zwar gering, muss aber innerhalb des zulässigen Bereichs liegen. Sobald die Abweichung den Grenzwert überschreitet, erhöht sich die Reibung zwischen Radkranz und Schiene deutlich.
Es gibt zwei Methoden für Schienenstöße: gerade Stöße und 45°-Schrägstöße. Schrägstöße ermöglichen ein reibungsloseres Durchfahren der Stoßstelle durch die Räder.
Die drei Schlüsselwerte an der Schienenverbindung sind:
Wenn einer dieser drei Werte den Grenzwert überschreitet, „springt“ das Rad beim Passieren der Verbindung.
Bei einem voll beladenen 10-Tonnen-Kran, der diese Stelle täglich hunderte Male passiert, führt die akkumulierte Stoßkraft zu zunehmenden Schäden an den Radlagern.
Neben der Genauigkeit von Verbindungen und Spannweiten sind einige weitere Indikatoren, die oft übersehen werden, gleichermaßen wichtig:
Am leichtesten zu übersehen ist Folgendes: Die Schienenenden müssen durch Anschweißen mit Endanschlägen versehen sein, und die Endanschläge müssen gleichmäßigen Kontakt mit den Kranpuffern haben.
Der Hauptträger und die Endwagen sind mittels lösbarer Schraubverbindungen miteinander verbunden. Obwohl sie beim Transport vom Werk getrennt werden, erfordert die Montage vor Ort die Zusammenbau des kompletten Brückenrahmens vor dem Anheben, anstatt die Einzelteile in der Höhe zu montieren.

Gemäß der Zeichnung ist der Hauptträger auf zwei parallelen Stützrahmen auf gleicher horizontaler Höhe zu platzieren. Die Stützrahmen sind an den Stellen mit variablem Querschnitt an beiden Enden des Hauptträgers unter den Aussteifungsplatten zu positionieren und korrekt auszurichten.

Nach der Positionierung sind die drei wichtigsten Schritte:
Nach dem Festziehen der Schrauben ist die Überprüfung der Diagonalenabweichung des Brückenrahmens ein obligatorischer Prüfpunkt. Sind die Diagonalen des Brückenrahmens nicht gleich, entgleist der Kran nach der Montage auf den Schienen. Gemessen von den Bezugspunkten für die Radmontage: |E1-E2| ≤ 5 mm

Nachdem der Hauptträger des Einträger-Brückenkrans auf eine geeignete Höhe angehoben wurde, wird der Elektrokettenzug direkt an der I-Träger-Schiene montiert.

Der Abstand zwischen der Innenseite des Radkranzes des Hebezeugs und dem unteren Flansch der I-Träger-Schiene sollte 3–5 mm betragen.
Auch wenn dieser Wert gering erscheint, hat er direkte Auswirkungen auf:
Die Installation der elektrischen Anlagen und Leitungen erfolgt gemäß dem mitgelieferten Schaltplan, Verdrahtungsplan und der allgemeinen Zeichnung der elektrischen Anlagen. Vor der Installation sind die elektrischen Anlagen und Komponenten zu prüfen.
Vor der Installation des Schaltschranks sind die elektrischen Bauteile und die Verkabelung im Inneren sorgfältig zu prüfen. Die Bauteile dürfen nicht beschädigt sein, insbesondere die Schutzabdeckungen und die Hilfskontakte der Schütze. Ölflecken auf den Kontaktflächen des Kontaktankers (vor Auslieferung mit Rostschutzöl behandelt) sind zu entfernen.
Die Neigung der Gehäuseoberfläche darf 5° nicht überschreiten, um den normalen Betrieb der Komponenten auf dem Bedienfeld zu gewährleisten.
Bei der Installation des Schleppkabels sind folgende Punkte zu beachten:


Nachdem die elektrischen Komponenten gemäß den Anforderungen eingestellt wurden, müssen die Stromkreise überprüft und gegebenenfalls justiert werden.
Führen Sie zunächst eine vollständige Überprüfung der Stromkreisanschlüsse durch. Vergewissern Sie sich, dass die Verkabelung korrekt ist, ziehen Sie alle Klemmschrauben fest und schalten Sie dann die Hauptstromversorgung des Krans ein.
Bei der Überprüfung der Schaltfolge der Komponenten im Schaltschrank muss der Hauptleistungsschalter ausgeschaltet sein. Schalten Sie den Steuerschalter ein, betätigen Sie den Bedienhebel schrittweise und prüfen Sie, ob die Schaltfolge jedes Schützes und Relais sowie aller elektrischen Verriegelungen den Vorgaben des Schaltplans entspricht. Falls nicht, ermitteln Sie die Ursache und korrigieren Sie die Fehler.
Überprüfen und justieren Sie die Einstellwerte aller Zeitrelais, um sicherzustellen, dass sie den in den technischen Unterlagen des Herstellers angegebenen Werten entsprechen.
Betätigen Sie manuell jeden Endschalter des Mechanismus und alle Sicherheitsschalter und prüfen Sie deren einwandfreie Funktion. Stellen Sie sicher, dass die Stromzufuhr unterbrochen wird, sobald der geschützte Mechanismus seine Endposition erreicht, um den Schutz zu gewährleisten. Ermitteln und beheben Sie eventuelle Fehler.
Einstellen der Motordrehrichtung: Schließen Sie alle Schalter und betätigen Sie die Steuerung, um jeden Mechanismusmotor einzeln anzusteuern (kurz einschalten und sofort wieder ausschalten). Prüfen Sie, ob die Motordrehrichtung mit der Ansteuerrichtung der Steuerung übereinstimmt, ob die beiden separat angetriebenen Motoren in die gleiche Richtung laufen und ob die Drehrichtung mit der durch die Endschalter gesicherten Richtung übereinstimmt. Falls nicht, vertauschen Sie zwei beliebige Phasen der Motorstatorverdrahtung, bis die Drehrichtung den Anforderungen entspricht.
Nachdem die elektrischen Schaltkreise vollständig geprüft, eingestellt und als korrekt bestätigt wurden, schließen Sie alle Leistungsschalter, um die Hauptstromkreise und Steuerstromkreise aller Mechanismen mit der Stromversorgung zu verbinden.
Starten Sie zunächst jeden Mechanismus einzeln im Leerlauf, um einen Probelauf durchzuführen und dessen ordnungsgemäße Funktion zu überprüfen. Der Betrieb unter Last ist erst zulässig, nachdem der einwandfreie Betrieb im Leerlauf bestätigt wurde. Die Last muss während des Lastbetriebs schrittweise bis zum Erreichen der Volllast erhöht werden. Ein direkter Betrieb unter Volllast ist nicht zulässig. Detaillierte Informationen zu den Lastprüfungsverfahren finden Sie in „EOT-Kranlasttest: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung„
Nach erfolgreichem Abschluss des Probebetriebs und bei einwandfreier Funktion kann die elektrische Ausrüstung des Krans in den regulären Betrieb genommen werden.
DAFANG CRANE bietet umfassende Installationsdienstleistungen für Einträger-BrückenkraneDies umfasst die Installationsanleitung vor Ort durch erfahrene Ingenieure, technischen Support, die Inbetriebnahme der Anlagen und den Probebetrieb. Diese Leistungen helfen Kunden, die Kraninstallation sicher und effizient durchzuführen und einen stabilen und zuverlässigen Kranbetrieb nach der Inbetriebnahme zu gewährleisten.
Ob Sie unsere Ingenieure für die Installation vor Ort benötigen oder technischen Support aus der Ferne wünschen – wir bieten Ihnen flexible und professionelle Lösungen, die auf Ihre Projektanforderungen zugeschnitten sind und so eine reibungslose Inbetriebnahme und den Betrieb der Anlagen gewährleisten.
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